Ratgeber: Die richtige Veredelung für Ihre Textilien
Soll es eine Stickerei, ein Siebdruck oder doch etwas anderes sein? DRESSCUE unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Verfahrens, damit Ihre Mitarbeiteroutfits attraktiv und langlebig personalisiert werden.
Faktor 1: Das Motiv
Die Wahl der Veredelung hängt maßgeblich vom Motiv ab. Feine Linien, große Schriftzüge oder Farbverläufe stellen unterschiedliche Anforderungen. So können wir bei DRESSCUE Stickmotive in bis zu 16 Farben umsetzen. Handelt es sich um fotorealistische Motive, bietet sich ein Textildruck für das Branding an. Patches und Weblabels punkten wiederum bei feinen Details.
Faktor 2: Die Kleidung
Nicht jedes Veredelungsverfahren eignet sich für jedes Textil. Aspekte wie das Material, seine Struktur und Elastizität sind genauso wichtig wie die vorgesehene Nutzung der Artikel. Muss die Berufsbekleidung mit Logo beispielsweise häufig bei hohen Temperaturen gewaschen werden, sind kochfeste Stickmotive die ideale Wahl für eine strapazierfähige Personalisierung.
Faktor 3: Der Look
Gebrandete Arbeitskleidung ist ein wichtiges Werbemittel. Daher ist die optische und haptische Wirkung, die man mit dem Design erzielen möchte, ebenso entscheidend. Soll es eher auffällig und plakativ sein? Oder doch lieber dezent? Auch die Platzierung spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl des geeigneten Stick- oder Druckverfahrens.

Stickerei: Hochwertige Veredelung mit Charakter
Eine Stickerei empfiehlt sich für Arbeitskleidung, die nicht nur veredelt, sondern bewusst wertig wirken soll. Zum einen, weil das Motiv in das Textil eingearbeitet wird und zu einem festen Element der Kleidung wird. Zum anderen, weil die Garne eine besondere optische Wirkung erzielen. Sie reflektieren einfallendes Licht anders als ein Druck und verleihen dem Motiv dadurch mehr Tiefe.
Die hohe Wertigkeit spiegelt sich auch in den Eigenschaften wider. Gestickte Logos sind robust, farbbeständig und behalten ihre Wirkung im dauerhaften Einsatz bei. Daher eignen sich Stickereien für Bereiche, in denen Textilien stark beansprucht werden. Beispielsweise durch mechanische Einflüsse oder häufige Waschgänge bei hohen Temperaturen.
Bei der Umsetzung sollte darauf geachtet werden, dass eine Bestickung den Stoff versteift und auf bis zu 16 Farben begrenzt ist. Für Elemente wie Brustlogos oder Schriftzüge ist sie dahingehend oft die passende Lösung. Handelt es sich um sehr feine Details, Farbverläufe oder große Flächen, sollte geprüft werden, ob ein Textildruck nicht die bessere Wahl ist.
3 Fakten zu Stickmotiven
Stickgarn
Garne haben unterschiedliche Eigenschaften: Polyester ist besonders robust, Viskose wirkt elegant glänzend, Spezialgarne setzen auffällige Effekte und mehr.
Abdichtung
Wasserabweisende Textilien können bestickt werden, ohne ihre Schutzfunktion zu verlieren. Dazu werden die Einstiche mit einer speziellen Folie versiegelt.
3D-Stick
Um das Motiv stärker vom Textil abzuheben, kann es mit Schaumstoff unterfüttert werden. So entsteht ein 3D-Effekt, den man beispielsweise von Caps kennt.

Textildruck: Maximale Kreativität für Ihr Motiv
Wenn Motive besonders farbstark, großflächig oder detailreich umgesetzt werden sollen, bietet der Textildruck vielseitige Möglichkeiten. Je nach Design, Material und Einsatzzweck kommen unterschiedliche Druckverfahren infrage.
- Siebdruck: Geeignet für illustrative Motive und kräftige Farbflächen. Auch Sonderfarben lassen sich umsetzen, beispielsweise Neon- oder Metallic-Effekte.
- Digitaldruck: Die richtige Wahl für Fotos und Designs mit feinen Farbabstufungen.
- Flexdruck: Ideal für Motive mit scharfen Konturen. Dank der Flexfolie sind die Farben auch auf dunklen Textilien stark deckend.
- Flockdruck: Ähnelt dem Flexdruck, zeichnet sich jedoch durch eine samtige Haptik aus.
- Sublimationsdruck: Die Farbe wird in das Material eingedampft und verbindet sich dauerhaft mit den Fasern. Das Verfahren eignet sich besonders für Polyestertextilien.
Damit Motiv, Material und Veredelungsverfahren optimal zusammenspielen, unterstützt Sie DRESSCUE mit über 25 Jahren Erfahrung im Textildruck bei der Auswahl.
3 Fakten zu Druckmotiven
Deckkraft
Bei dunklen Textilien müssen Farben gut decken. Je nach Verfahren wird dafür ein heller Unterdruck genutzt, um die Strahlkraft des Motivs zu erhöhen.
Nachhaltigkeit
Veredelung mit Verantwortung: Genau wie unsere Stickereien bieten wir auch einen GOTS-zertifizierten Siebdruck in nachhaltiger Ausführung an.
Transfers
Als Alternative zum Direktdruck (DTG) können auch Transferfolien erstellt werden (DTF). Zum Beispiel, wenn das Motiv auf Vorrat vorproduziert werden soll.

Patches und Weblabels: Branding bis ins Detail
Wenn ein Logo nicht direkt auf die Kleidung gedruckt oder gestickt werden soll, bieten Patches und Weblabels eine starke Alternative. Sie bringen das Branding als alleinstehendes Detail auf das Textil und verleihen ihm eine größere gestalterische Tiefe.
Der größte Vorteil liegt in der Vielfalt der Ausführungen. Ähnlich wie ein Stickmotiv wirken gewebte Patches besonders hochwertig, während sich bedruckte Patches für komplexere Motive eignen. Rubber Patches bestehen aus eingefärbtem Kunststoff, der eine hohe Wetter- und Abriebfestigkeit hat. Um die Markenwirkung subtil zu stärken, sind Weblabel die dezente Variante für die Personalisierung am Saum, der Seitennaht oder im Nacken.
Auch funktional bieten Patches interessante Möglichkeiten. Sie können fest aufgenäht oder mit Klett austauschbar gemacht werden. Das ist praktisch, wenn Namen, Rollen oder Einsatzbereiche häufig wechseln. So bleibt die Berufskleidung flexibel nutzbar, während das Branding einheitlich und professionell wirkt.
3 Fakten zu Patches und Labels
Formfreiheit
Patches müssen nicht immer rund oder eckig sein. Je nach Motiv sind individuelle Konturen möglich, die dessen besonderen Charakter zusätzlich betonen.
Falzarten
Auch Etiketten eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Beispielsweise können sie mit einem Mittelfalz, Endfalz oder ohne Falz produziert werden.
Serienidentität
Einheitlich gestaltete Label verbinden verschiedene Textilien noch stärker optisch miteinander. Wie ein roter Faden, der sich durch die Kollektion zieht.